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Chronik der Arbeit von RUNA MASI e.V.

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1987
Vereinsgründung am 23.04. durch folgende Gründungsmitglieder: Johann Bauer, Lisa Kindermann-Schramm, Jose A. Rocha, Raimund Schramm, Sabine Speiser, Dorothea Stanzel-Bauer, Berthold Weig, Jutta Zwick, Reinhold Zwick. Der Name „RUNA MASI; Verein zur Förderung der Freundschaft mit den Völkern Lateinamerikas“ beschreibt unsere Zielrichtung und ermög- licht uns durch die „offene“ Formulierung eine gewisse Flexibilität. Zunächst ist unser lateinamerikanischer Projektpartner der Verein INIPRODER ( Stiftung zu Erforschung und Förderung der ländlichen Entwicklung ), unser „Gewährsmann“ ist Jose Rocha. Ab Herbst sind Lisa und Raimund in Cochabamba ( bis 1990 ) und sind Mitarbeiter, Dol- metscher und Vermittler in einem.
1988
INIPRODER arbeitet mit unserer Unterstützung in Moll-Molle ( Prov. Punata ) mit folgenden Scherpunkten: Bau eines Gemeinschaftshauses, Gesundheit und Hygiene, Frauenprojekt, Landwirtschaft. Wegen des Engagements der GTZ in Molle-Molle wird die Arbeit Schwerpunktmäßig in eine andere Comunidad verlegt, Wayna Cota. Bilanz der Spenden Ende des Jahres: 18 880 DM, Anfang 1989: 23800 DM.
1989
Laut unserer Satzung unterstützen wir diesmal auch die„Bolivienhilfe“ des BDKJ Trier. INIPRODER wird aufgelöst; wir sind auf der Suche nach neuen Partnern. Bilanz der Spenden 1989: 15 000 DM.
1990
Durch Raimund und Lisa kommt der Kontakt zum Kulturzentrum Ayopayamanta in Independentia und zu Jorge Aquino zustande, mit dem Eine neue Ära des Vereins beginnt. Unser Engagement bekommt ein deutlicheres Profil, indem wir uns für die gezielte Unterstützung von Wasserprojekten in der Region Independentia entscheiden. Wir tragen damit sowohl unserer Kapazität als auch dem Wunsch der Campesinos nach sauberem Wasser Rechnung. Unsere erste Partnergemeinde; Ichulomas / Phullchinta. Die Idee, die sich bewährt, ist einfach: Viele Comunidades treten an die Mitarbeiter des Kulturzentrums mit dem Wunsch heran, eine Wasserlei- tung, ein Wasserbecken o.ä. zu bauen. Diese wählen eine geeignete Ge- meinde aus, die bereit ist, die notwendigen Arbeiten auszuführen. Wir stellen dann nach unseren Möglichkeiten die erforderlichen Gelder zur Verfügung, die jeweils an die einzelnen Etappen der Arbeiten angepasst Überwiesen werden. Bilanz der Spenden 1990: 16 000 DM.
1991
Abschluss der Arbeiten in Ichulomas/Pullchinta. Raimund weiht die Trinkwasserleitung mit mehreren Wasserhähnen ein. Unser neues Projekt: Chunawi. Bilanz der Spenden: 14 261 DM.
1992
Wir bekommen eine erfreuliche Rückmeldung aus Pullchinta: Ein Lehrer Unterrichtet wieder in der Schule, weil endlich ein Trinkwasseranschluss da ist. Das Projekt Chunawi geht voran. In Regensburg beteiligen sich einige von uns an einer Filmreihe im Leeren Beutel anlässlich der 500 Jahre Kolonialisierung Lateinamerikas. Raimund besucht „unsere“ Comunidades. Bilanz der Spenden 1992: 19 128 DM.
1993
In Chunawi werden Wasserleitung, großer Trinkwasserspeicher und Ent- sandungsbecken fertiggestellt und durch Raimund eingeweiht. Wir leisten einen Zuschuss zu einem Jeep, der zur Betreuung der Projekte unbedingt erforderlich ist. Wir fördern Solarenergieanlagen, die Jorge Aquino installiert und betreut.
1994
Unser Projekt in Choro erfordert von den Campesinos den Bau einer Zufahrtstraße für den Transport von Baumaterialien – eine sehr mühvolle Arbeit. Raimund besucht die Gemeinde. Neues Projekt: Sikimirani. Bilanz der Spenden: 29 688 DM.
1995
Die Arbeiten in Chunawi und Choro werden beendet, in Civingani beginnt ein neues Projekt. Wasserleitung in Sikimirani wird fertiggestellt. Conni Merl besucht die Gemeinden mit den Projekten. Bilanz der Spenden: 20 600 DM.
1996
In Civingani wird das Projekt beendet; Richard und Raimund besuchen die Comunidades. Spendenbilanz 1996: 33 000 DM.
1997
Im Mai spielt Ayopayamanta mehrere Konzerte, die von Runa Masi veranstaltet werden, Unterstützung von Projekten in Sikimirani, Condorillo und Chuñavi Chico; Victor erhält eine kontinuierliche Bezahlng für die Leitung der Projekte vor Ort – im Juli feiern wir unser 10jähriges Jubiläum, wir erstellen einen kleinen Rückblick auf unsere Aktivitäten, der an die Spender verschickt wird
1998 finanzielle Unterstützung für den Kauf und die Verschickung eines Kleinbusses; Bau einer Trinkwasserleitung in Qholaya – Lisa besucht im Sommer mehrere Gemeinden
1999 Dank großer Spendenaufkommen konnte das Projekt Chunvi Chico abge-
schlossen werden und das Anschlussprojekt in Salapata begonnen werden.
Es wird beschlossen, unserem Mann vor Ort ein notwendiges Jahresgehalt
Von 1820 U$ zu bezahlen.
Bilanz der Spenden: 25 890 DM (laut Spendenbrief 18.933,25 DM)
2000 Wir beteiligen und im Rahmen der Agenda 21 in Regensburg: Ausstellung
von Text und Bildmaterial. Ein Waschplatz in Icholoma wird gebaut, Lei-
tungen in Chunavi werden in Stand gesetzt, die von Erdrutsch und Erosion
beschädigt wurden. Communidades werden ausgewählt, die vom Staat
nicht gefördert werden.
Bilanz der Spenden: 17 940 DM
2001 Die Wasserprojekte in Buena Vista und La Vega werden finanziert,
Letzeres auch mit Hilfe der Pfarrgemeinde in Hahnbach. Wir bemühen
uns verstärkt darum, neben Praktikanten/innen und Jugendlichen, die ein
soziales Jahr ableisten wollen auch Zivildienstleistenden ins Cento
Cultural zu vermitteln.
Bilanz der Spenden: 37436 DM
2002 Runa Masi finanziert einen Computer, den die Journalistin Norma Estrada
für ihre Radioarbeit in Cochabamba benötigt. Der Verein übernimmt auch
die Reparaturkosten für die Diesel-Camioneta in Ayopaya. In der
Comunidad La Vega wird eine mobile Bewässerungsanlage neu insalliert,
nachdem ein Wasserentnahmebecken von der Flut hinweggespült worden
war.
Bilanz der Spenden: 9020 €
2003 Runa-Masi-Mitglied Hans Bauer besucht mit einer Reisegruppe aus dem
Bereich Amberg vom 15. August bis 6. September einige von uns
finanzierte Projekte. Wir unterstützen den Bau von Gemeinschafts-
einrichtungen für Hygiene (Solarduschen, Waschgelegenheiten) in den
Gemeinden Chunavi, Ichuloma und Crusloma (ca. 10 000 €) sowie den
Bau von Wasserspeichern in La Vega, Pulchinta und Tojluluni (ca. 5000 €).
Bilanz der Spenden: 18 915 €
2004 Reparatur von Wasserleitungen in mehreren Gemeinden; Unterstützung der Bewässerung in La Vega (sehr schweres Gelände, weil alljährlich durch Erosionen bedroht) – Gruppenreise von Spendern des Vereins unter der Leitung von Raimund und Carlos
Sacambaya tourt durch Europa, Konzerte in Amberg, Regensburg und im Bayer. Wald
Jonas Schramm ist der erste Zivildienstleistende beim Centro Cultural Ayopayamanta
Bilanz der Spenden: 17.856 €
2005

Anfrage vom Centro Cultural Ayopayamanta,
folgende Maßnahmen zu unterstützen:
Trinkwasserprojekt in Condorillos,
Ausbesserung und Erweiterung der Anlagen in La Vega, Chunavi, Choro

August 2005: Bolivienreise von Elfriede und Franz Staudhammer;
Begegnung mit Mitarbeitern des Kulturzentrums und Besichtigung
der Kleinwasserprojekte in La Vega, Chuñavi und Ichulomas;
Schließung von zwei Studienpatenschaften nach dem CCA-Programm
 „Studieren und arbeiten“

Die Stadt Burghausen bietet RUNA MASI e.V. ein Forum:
Herbst 2005 hatten sich die Eine-Welt-Projekte der Stadt Burghausen
im Rahmen einer Informationsveranstaltung erstmals der Öffentlichkeit
präsentiert.
All diesen Projekten in verschiedenen Kontinenten ist gemeinsam, dass
sie von Burghauser Bürgern, Schulen, Kirchen oder Firmen betreut wer-
den und damit jeweils einen Ansprechpartner in Burghausen haben.
Diese können vor Ort Auskunft geben über die Verwendung von
Spendengeldern und über den Fortschritt jeweils laufender Projekte.

2006

Finanzierung von Ausbesserungsarbeiten und Erweiterungen der
Trinkwassersysteme in Chuñavi Grande und Sivingani;
Planung eines neuen Bewässerungssystems in Capellania

2007

neue Aufgabe: Finanzielle Unterstützung des örtliche Kulturzentrums
beim Bau des „Hauses der Region“,

August 2007: Bolivienreise von Elfriede u. Franz Staudhammer
mit Besuch in Ayopaya und Besichtigung der Baustelle für das  „Haus der Region“

Sacambaya-Eurotour „Sehnsucht nach Identität“ (Ansias de identidad) -
ist das Motto dieser Europa-Tournee der Gruppe „Sacambaya“
durch Deutschland, Österreich, Südtirol.

2008

Ayopaya-Tag in Nürnberg: 40 Jahre „Missionskreis Ayopaya e.V.“
Elfriede und Franz Staudhammer folgten der Einladung zur 40-Jahrfeier des Mission kreises Ayopaya am SO 20.04.2008 nach Nürnberg.

August 2008: Bolivienreise von Dr. Raimund Schramm mit Besichtigung der geförderten Projekte u. Gesprächen mit CCA-Mitarbeitern

2009

Erstes Treffen der Ayopaya-Fördergruppen
am 1./2. Mai 09 in Regensburg;

August 2009: Bolivienreise von Elfriede und Franz Staudhammer, Besuch in Ayopaya mit Besichtigung des „Casa de la región“ in Independencia und von Wasserprojekten in Erapata und Machaca.

30.10.-01.11.09 zweite Ayopaya-Konferenz mit Jorge Aquino in Neustadt/Weinstr., an der Franz Staudhammer als Vertreter von Runa Masi teilnahm;

Bilanz der Spenden Jan. - Nov. 2009: Überweisung v. 19.802 € an das CCA für Wasserprojekte in Machaca u. Capellania und für den Weiterbau des „Casa de la región“ in Independencia;

2010 Oktober bis Dezember: Eurotour der bolivianischen Musikgruppe
 Sacambaya unter dem Motto „Legajo por el agua“ (Rechtssache Wasser)  durch Deutschland, Österreich, Südtirol, Frankreich, Spanien.
2011

Dr. Raimund Schramm tritt als Vorsitzender zurück. Zum neuen Vereinsvorsitzenden von Runa Masi e.V. wird Franz Staudhammer gewählt.

Runa Masi erhält vom Direktor des Centro Cultural Ayopayamanta (CCA) Dr. Jorge Aquino eine Projektbeschreibung für ein neues Wasserprojekt in der Ayopaya-Gemeinde Charahuaytu. Das pueblo liegt an der Straße zwischen Kami und Independencia. Dort sollen zwei Trinkwassertanks und ein Waschhaus mit Solarduschen entstehen (lavanderías públicas y duchas solares). Die Gemeinde Charahuaytu bittet um Finanzierung dieses Wasserprojektes.

Zusammen mit anderen Ayopaya-Partnerorganisationen wird Runa Masi sich an der Anschaffung eines neuen Geländewagens finanziell beteiligen.
Ein solches Fahrzeug ist für das CCA unverzichtbar, um Landlehrer oder Techniker, aber auch Baumaterial von der Stadt Cochabamba nach Independencia zu befördern. Im Einsatz ist bis jetzt ein 18 Jahre alter Nissan-Pajero-Geländewagen, bei dem immer häufiger teure Reparaturen nötig sind. Deshalb ist eine Neuanschaffung geplant.   

   
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Adresse: Runa Masi e.V., Richard Platzer, Deglhof 15, 93142 Maxhütte-Haidhof, Tel.: 09471 307429
Franz Staudhammer, Abt-Gero-Str. 32, 84489 Burghausen Tel.: 08677 91 16 58 fstaudhammer@web.de
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